Wissenswertes zum Thema "Holz"


  • Qualität: Vollholz Open or Close

    Gesünder Schlafen

    Während des Schlafes regeneriert sich der Körper und ist daher sehr anfällig für Schadstoffe, die aus Einrichtungsgegenständen austreten. Kopfschmerzen, gereizte Schleimhäute oder Atembeschwerden können Anzeichen für Formaldehyd-Ausgasungen sein, die zu Asthma oder Allergien führen. Deshalb empfehlen wir Schlafmöbel aus massivem Holz, vorzugsweise unbehandelt bzw. mit ökologischen, schadstofffreien Ölen oder Wachsen behandelt.

    Konstruktion und Fertigung von Massivholzmöbeln erfordert besonderes Wissen

    Seit vielen Jahren haben erfolgreich Erfahrungen im Umgang mit dem Rohstoff Holz gesammelt und umgesetzt. In unserer Werkstatt arbeiten wir traditionell und verwenden vorrangig heimische Holzarten.

    Massivholz-Möbel werden nach DIN 68871 (Möbelbezeichnungen) folgendermaßen definiert:
    Ein Möbel ist als Massivholz-Möbel bzw. massiv oder als Vollholz-Möbel zu bezeichnen, wenn alle Teile (außer der Rückwand und den Schubladenböden) durchgehend aus einer Holzart hergestellt und nicht furniert sind. Da auch Möbel mit furnierten Span- oder Faserplatten als „echt Holz“ beworben werden, weist Stiftung Warentest zu Recht darauf hin, dass „massiv“ nicht mit „echt“ zu verwechseln sei.

    Massives Holz, vorzugsweise unbehandelt bzw. ggf. mit ökologischen, schadstofffreien Ölen oder Wachsen behandeltes Holz, ist aus gesundheitlichen Gesichtspunkten die unbedenklichste und beste Wahl.

  • Holz und seine Eigenschaften Open or Close

    Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen. Aufgrund seines Aussehens und seiner positiven bauphysikalischen Eigenschaften, wie z. B. wärmespeichernd und -dämmend, atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend ist es vielfältig einsetzbar und trägt zu einem angenehmen und gesunden Raumklima bei. Massivholz fühlt sich gut an und riecht angenehm.

    Möbel aus Massivholz sind Naturprodukte und daher einzigartig.
    Feine Äste, Verwachsungen und Einläufe zeugen von der Echtheit und Einzigartigkeit des Materials.

    Massivholzmöbel sind immer Unikate. Kein Stück gleicht dem anderen, je nach Art und Wuchsgebiet variieren die Eigenschaften. Das umfasst neben Textur und Struktureffekten auch die laienhaft als Holz„fehler” bezeichneten Haarrisse, Äste, Verwachsungen, Unregelmäßigkeiten oder das Arbeiten des Holzes.

    Auch unterschiedliche Farbtöne der einzelnen Holzlamellen in einer Massivholzplatte, die jeweils heller oder auch dunkler ausfallen können, zählen dazu.

    Massivholz ist auch ökologisch sinnvoll. Im Gegensatz zu anderen Holz-Werkstoffen, Metallen oder Kunststoffen, bei deren Herstellung große Mengen an Abfallprodukten anfallen, ist Holz ein 100% wieder verwertbarer, umweltfreundlicher Rohstoff. Zudem kann Holz, wenn es unbehandelt ist, ohne schädliche Nebenwirkung auf die einfachste Weise thermisch entsorgt werden. Hinzu kommt, dass die Verarbeitung von Holz erheblich weniger energieaufwändig ist als die anderer Werkstoffe.

  • Holzfeuchte und Gesundheit Open or Close

    Massivholz hat die natürlichen Eigenschaften von Holz, das heißt es atmet, ist nicht elektrostatisch und altert über Generationen.

    Von Nutzern und Tischlern sind die speziellen Feuchtigkeitseigenschaften zu bedenken. Das Aufnehmen oder Abgeben von Feuchtigkeit durch seine offene Oberfläche ist eine natürliche Eigenschaft von Massivholz.

    Dies erfolgt in Abhängigkeit von Umgebungstemperatur und Luftfeuchte. Im Sommer oder in Neubauten ist die Umgebungsfeuchtigkeit sehr hoch und die offenporigen Massivholzmöbel nehmen Feuchtigkeit auf. Das kann dazu führen, dass Massivholz „quillt“, das heißt sich ausdehnt. Bei einer niedrigen Umgebungsfeuchte (zum Beispiel in beheizten Räumen im Winter) gibt offenporiges Massivholz Feuchtigkeit ab, das heißt es „schwindet“ bzw. verkleinert seine Maße. Damit wirken offenporige Massivholzmöbel in gewissem Sinne in Räumen wie ein Raumfeuchtigkeitsregulierer, was für das menschliche Wohlbefinden sehr gut ist.

    Negative Funktionsstörungen durch das natürliche „Quellen“ und „Schwinden“ bei Massivholzmöbeln schränken wir weitestgehend durch spezielle Konstruktionen der Möbel ein. Eine andere Möglichkeit ist das Verschließen der Holzoberfläche durch Wachse oder Lacke. (Stiftung Warentest empfiehlt eine Luftfeuchte zwischen 45 und 55 % und Massivholzmöbel langsam zu akklimatisieren).

    Bei neuen Massivholzmöbeln kann es sinnvoll sein, in den ersten Tagen Türen und Schubkästen offen stehen zu lassen, um ein einseitiges Quellen oder Schwinden der Möbelteile (das heißt ein Verbiegen des Holzes) zu vermeiden. Bei Neubauten empfiehlt es sich auch, die Möbel zunächst mit einem Wandabstand von mind. 1 cm aufzustellen.

    Massivholz gegen Stauballergie

    Staubflusen, vielen als „Wollmäuse“ bekannt, sind sichtbar gewordene verkettete Staubpartikel. In modernen Wohnungen sind sie kaum noch zu finden – weil die Staubpartikel durch elektromagnetische Aufladungen z.B. an Teppichen oder lackierten Möbeloberflächen zerplatzen. Diese zerplatzten, nicht mehr sichtbaren Staubpartikel atmen wir in unserer Wohnung ein – bis sich bei manchen eine Stauballergie bemerkbar macht.

    Massivholzmöbel und Naturfußböden mit Öl- oder Wachsoberflächen bleiben wie elektrostatisch neutral. Die Staubpartikel zerplatzen nicht.

  • Möbeloberflächen Open or Close

    Öle und Wachse

    Bei der Behandlung mit Öl bleibt das Holz dampfdurchlässig und kann mit der Raumluft „atmen“. Durch Öle werden die eigenen Farbpigmente des Holzes aktiviert und die in den Ölen enthaltenen Aromen entfalten sich angenehm in der Raumluft. Geölte Massivholzoberflächen bleiben durch einfache regelmäßige Nachpflege dauerhaft schön.

    Wachse bzw. Öl-Wachsmischungen schützen Massivholzoberflächen auch sehr gut. Wichtig ist zwischen Wachsen und Ölen natürlichen oder technischen Ursprungs zu unterscheiden. Häufig wird Carnauba-Wachs (Palmwachs) mit Bienenwachs und Leinöl gemischt. Sowohl Wasserabweisung als auch der Schutz vor Abrieb sind bei Wachs höher als bei ölbehandelten Oberflächen, es entsteht ein dauerhafter Glanz. Je höher der Anteil an Hartwachsen bzw. je geringer der Leinölanteil, um so dauerhafter werden die Holzporen verschlossen.

    Natur- und Syntheselacke

    Durch Lacke werden die Poren vollständig verschlossen bzw. versiegelt. Am naturnächsten ist die Oberflächenbehandlung mit Schellack, ein Material mit natürlichem Ursprung. Durch synthetisch hergestellte Produkte erfolgt der Oberflächenabschluss mit UV-härtenden, wasser- und lösemittelhaltigen Lacken. Spätere Nachbehandlungen der Oberfläche sind in diesem Fall nicht nötig.

  • Reinigung und Pflege Open or Close

    So haben Sie lange Freude an Ihren Vollholzmöbeln 

    • Scharfkantige, heiße oder feuchte Gegenstände können Oberflächen und natürlich auch Vollholzmöbeln schaden.
    • Verschüttete Flüssigkeiten sollten rasch entfernt werden.
    • Staub wischen können Sie mit einem trockenen oder leicht angefeuchteten weichen Tuch. Restfeuchtigkeit auf der Möbeloberfläche sollte sofort mit einem trockenen Lappen nachgerieben werden. Mikrofasertücher sind für geölte Holzoberflächen nicht geeignet. Auch übliche Reinigungs- oder Scheuermitteln sollten nicht genutzt werden.
    • Schmutz kann mit Neutralseife entfernt werden. Dabei werden die verschmutzten Bereiche mit einem neuen handelsüblichen Schwamm und etwas Neutralseife zügig und mit wenig Wasser angerieben. Anschließend wird die Seife abgewischt und das Holz trocken gerieben. Hat die Oberfläche eines Massivholzmöbels einen Wachs- oder Ölschutz, können Sie nach dem vollständigen Trocknen an der Luft, die Oberfläche mit einem Vlies sanft glätten und mit vom Hersteller empfohlenen Öl oder Balsam versiegeln.
    • Auf so genannte Holzpflegemittel (Möbelpolitur) können Sie verzichten, häufig enthalten sie oberflächenaggressive Lösungsmittel. Bitte verwenden Sie nur Pflegemittel, die wir Ihnen empfehlen.
    • Bei lackierten Möbeloberflächen ist ohne besondere Pflegemittel ein guter Holzschutz und eine hohe Gebrauchstüchtigkeit gewährleistet.

    Schäden selbst beheben

    Kleine Reparaturen an unlackierten und nicht eingefärbten Massivholzmöbel können Sie selbst aufbessern. Feste oder starke Verschmutzungen wie etwa Spuren vom häufigen Anfassen oder Gummiabrieb von Schuhsohlen an Tischbeinen, können mit Schleifvlies abgerieben werden. Dabei sollte vorsichtig längs zur Holzrichtung gearbeitet werden. Hierdurch wird die obere Öl- oder Wachsschicht entfernt, die gewöhnlich die Verschmutzung enthält. Der Oberflächenschutz muss jedoch nach dieser Reinigung wieder hergestellt werden.

    Tiefe Kratzer oder Dellen auf geölten oder gewachsten Massivholz werden ausgeschliffen und aufgequollen. Dazu wird ein feuchtes Tuch kurz mit einem warmen Bügeleisen (Einstellung: Wolle) auf die beschädigte Holzfläche gepresst. Anschließend wird die Oberfläche wie oben genannt nachbehandelt. Kleine Ausbesserungen auf geölten und gewachsten Holzoberflächen sind so ohne Fachkenntnisse problemlos möglich.

    • Für lackierte Möbeloberflächen sind für die Nachbesserung besondere Fachkenntnisse nötig.

    Wir beraten Sie gern, wenn Sie Ihre Möbel aufarbeiten wollen. Natürlich übernehmen wir auch die Restaurierung für Sie.

  • Möbel für Allergiker Open or Close

    Bei uns können Sie Holz, Öle oder Wachse vor der Fertigung persönlich testen

    Wir stellen Naturholzmöbel ohne Fremd- & Schadstoffe her. Denn immer mehr Menschen reagieren allergisch auf die wachsende Zahl chemisch belasteter Materialien.

    Beim Möbelkauf sollte Ihnen bewusst sein, dass auch in vielen billigen Vollholzmöbeln Schadstoffe stecken, da die Oberfläche häufig mit Lasuren oder Lacken behandelt wird, die auch Allergien auslösen können.

    Gerade für empfindliche Menschen sind Naturholzmöbel mit natürlichem Oberflächenschutz in den meisten Fällen ideal. Sollten spezielle Allergien vorliegen, bieten wir Ihnen an, das Holz und den Oberflächenschutz vorab zu Hause zu testen. So können Sie sicher sein, dass Sie sich mit Ihrem neuen Möbeln, Dielenboden oder Paneelen richtig wohlfühlen.

    Vorwiegend Holz aus nachhaltiger deutscher Forstwirtschaft

    Bei der Wahl des Holzes sollten Allergiker darauf achten, dass einzelne Holzarten je nach Vorkommen und Qualität, mitunter über weite Strecken transportiert wurden (z. B. wird Eichenholz häufig aus Kanada nach Europa importiert). In solchen Fällen ist es schwer nachvollziehen, ob das Holz auf seinem langen Transportweg , z.B. zum Schutz gegen Nässe und der damit verbundenen Gefahr der Verrottung, behandelt bzw. imprägniert wurde. Vor allem importierte Nadelhölzer und fäulnisgefährdete Holzarten werden häufig behandelt.

    Aber auch Weichholz, wie Fichte, Kiefer oder Lärche kann aufgrund ihres natürlichen Terpengehaltes für Allergiker ungeeignet sein. Dafür bietet sich z.B. Buchen-Holz an. Aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ist Holz aus einheimischem Wald und nachhaltiger Forstwirtschaft für den Bau von Möbeln vorzuziehen - vor allem für Betten.

  • Formaldehyd: Schleichende Bedrohung aus Möbeln Open or Close

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Formaldehyd (HCHO) als krebserregend eingestuft. Es kommt aber immer noch in vielen Produkten vor: Lacken, Farben und Kosmetika, Spanplatten, Kunstharzen und Teppichböden. Besonders Holzspanplatten sind problematisch, denn sie bestehen zu 50 Prozent aus Kleber, 25 Prozent davon sind Formaldehyd. (www.medizinauskunft.de)

    Höchste Gefahr herrscht in Zimmern, in denen der Mensch schläft, denn während des Schlafes regeneriert sich der Körper und ist daher sehr anfällig für allerlei Schadstoffe.

    Der Einfluss des Raumklimas am Arbeitsplatz wird häufig unterschätzt.

    Empfindliche Menschen reagieren mit Kopfschmerzen, gereizten Schleimhäuten oder Atembeschwerden. Das kann zu Asthma oder Allergien führen.

    Massives Holz, vorzugsweise unbehandelt bzw. ggf. mit ökologischen, schadstofffreien Ölen oder Wachsen behandeltes Holz, ist aus gesundheitlichen Gesichtspunkten das unbedenklichste und geeignetste Material. Massivholzmöbel schaffen ein gesundes Raumklima durch ihre naturbelassenen Oberflächen. Das Holz bleibt offenporig und dadurch atmungsaktiv. Es kann Luftfeuchtigkeit speichern oder abgeben und so für ein ausgeglichenes Raumklima sorgen. Geölte Holzoberflächen wirken außerdem antistatisch. Sie ziehen keinen Staub an und spalten keine Staubfasern auf. Dadurch verringert sich die negative Beeinträchtigung bei Stauballergien.

    Die Weltgesundheitsorganisation hat Massivholz eine Stärkung des Immunsystems bescheinigt.

  • Zirbenholz Open or Close

    Zirbenholz - Gesundes Schlafen

    Wir bauen Ihr Wunschbett in Zirbenholz. Zirbenholz - das wohl gesündeste Material für ein Bett. Die Schlafqualität im Zirbenholzbett wird laut mehrfachen Studien enorm erhöht.

    Institut für Nichtinvasive Diagnostik - Joanneum Research:
    "Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche "Ersparnis" im Zirbenholzbett liegt bei 3.500 Herzschlägen pro Tag. Dies entspricht einer Stunde Herzarbeit." erläuterte Prof. Maximilian Moser

    Außerdem besitzt Zirbenholz eine antibakterielle Wirkung und behindert die Entwicklung von Kleidermotten.

    Die ätherischen Öle der Zirbelkiefer wirken beruhigend auf den Menschen und lassen ihn erholt in den Tag starten. Die Zirbelkiefer wird - nicht umsonst - "Königin der Alpen" genannt.

    pdf>> PDF Forschungsbericht Zirbe, Joanneum Research402.79 KB